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Alberto Albertini: ZWEI JAHRE

 

In diesem 1936 in österreich auf deutsch erschienenen philosophisch-spirituellen entwicklungsroman geht es zunächst um einen jungen römer im 4. jahrhundert unserer zeitrechnung, maximus, dem von gott nur noch eine lebenszeit von genau zwei jahren zuerkannt wird. Auf grundlage dieses gedankenexperiments entfaltet der italienische autor alberto albertini (1879 – 1954) auf mehreren ebenen kaleidoskopische reflexionen zum wesen von leben und tod, zur wahrheit von (christlicher) religion. Dies ist ein literarisches (kein philosophisches) werk, in dem der autor mögliche antworten auf diese existenziellen fragen in poetischer phantasie gestaltet.

In alltagsorientierten, keineswegs professoralen diskursen zwischen den zwölf personen der handlung mit ihren je eigenen blickwinkeln auf tod, leben und religion fächert sich das thema spannungsvoll und unvorhersehbar auf. Spiritualität als moment unserer wohl grundlegenden, zivilisationsübergreifenden bewußtseinsentwicklung wird dabei deutlich von organisierter monotheistischer religion abgegrenzt, wobei die möglichkeit einer versöhnung im sinne des panentheismus im verlauf der handlung vorstellbar wird.

Albertinis haltung hat nichts abstrakt philosophierendes; er bleibt den konkreten menschen achtsam, mit altersweiser, resignierter ironie zugeneigt. Unzählige facetten von menschlicher verirrung und menschlicher wahrheit werden berührt; das nachdenken atmet in den einzelnen szenen (meist sind es gespräche), die erzählung schwingt in weiten wellen. Seite für seite lädt es uns zur selbstbefragung ein. Manche szenen enthüllen jäh qualvolle momente des menschlichen alleinseins, unserer unabänderlichen selbstentfremdung vom ganzen der natur – zerreißen die kultivierte nachdenklichkeit des lesers. Aber auch die liebe spricht …

"Vielleicht sind die Rätsel des Todes, aus der Nähe gesehn, einfacher als die des Lebens", ahnt maximus. Eher noch sind die rätsel des todes in wahrheit rätsel des lebens, zeigt sich ihm post mortem.

Unbekümmert umgehen mit der tatsache der sterblichkeit können wir bekanntlich nur, solange sie abstrakt bleibt: andere sterben, nicht wir selbst, nicht unsere nächsten angehörigen. Meist erst in höherem lebensalter wird uns die begrenztheit der noch zu erwartenden jahre bewußt. Spätestens dann kommt für uns alle die frage: womit wollen wir die (wenn auch zeitlich nicht bestimmte) verbleibende lebenszeit nutzen? was hat priorität für uns? – Nicht zuletzt: wie geht das, abschied von der welt nehmen? Wir alle leben allzugerne in reminiszenzen an vergangenes, wir träumen und planen in die zukunft – das hier und jetzt, das allein leben bedeutet, achten wir im alltag kaum (vgl. osho). Auch deshalb ignorieren wir, was für uns alle in jedem augenblick unseres lebens gilt: "Jeder Atemzug bringt mich dem Verfallstag näher, jeder Pulsschlag …" Dem jungen maximus wird dies schmerzlich bewußt; er soll leben mit dem urteil gottes: nur noch zwei jahre! – Deutlich wird, wie nahe christliche versenkung buddhistischer meditation sein kann, aber auch, daß der glaube an götter nicht zuletzt eine antwort auf existenzielle fragen sein kann, die sich uns menschen aus der natur unseres bewußtseins heraus notwendigerweise stellen.

Alberto albertini (1879-1954) war ursprünglich jurist. Seit 1899 hatte er neben seinem bruder luigi leitende funktion bei der CORRIERE DELLA SERA. Diese zeitung entwickelte sich etwa zwischen 1910 und 1930 zur bis heute einflußreichsten unabhängigen tageszeitung italiens. Als mussolini 1922 die macht ergriff, opponierte luigi albertini, als herausgeber des Corriere della Sera, offen gegen den faschismus. Infolgedessen war er 1925 gezwungen, die leitung des blattes abzugeben an seinen bruder alberto. – Alberto albertini trat in seinen späteren lebensjahren vor allem mit belletristischen arbeiten hervor; in italien gibt es zunehmend neuauflagen seiner werke, außerhalb italiens ist er wohl kaum je bekannt geworden.

Das vorliegende buch von alberto albertini war auf deutsch 1936 im HERBERT REICHNER VERLAG WIEN veröffentlicht worden; nach der okkupation österreichs durch die nazis wurde der verlag aufgelöst. Für albertinis buch gab es keine deutschsprachige öffentlichkeit mehr. Die neuherausgabe etlicher werke albertinis in italien macht hoffnung, daß dieser autor nun doch noch einmal dem vergessen entrissen werden wird. Auch dazu möchte meine wiederveröffentlichung beitragen.

 

 
Anne-als-sie-selbst. Anne Franks Botschaft

 

Wir alle wissen, was Anne Frank ist: "Das Tagebuch der Anne Frank gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin Anne Frank als Symbolfigur gegen die Unmenschlichkeit des Völkermordes in der Zeit des Nationalsozialismus", steht bei Wikipedia. Aber wer war Anne Frank? Überlebende Freunde und Bekannte betonten manchmal, sie sei "trotzdem ein ganz normales junges Mädchen" gewesen; auch Rezensenten des Tagebuchs und Biografen sprechen gern von "normalen Gemütsschwankungen der Jugend". Anne selbst hätte es wohl anders gesehen; auch das ist dem Tagebuch zu entnehmen – nur mögen Erwachsene derlei ungern ernstnehmen, wenn sie ihren eigenen Anspruch an Authentizität und Selbstidentität längst verloren haben.

Annes Vater schrieb über seine Begegnung mit dem Tagebuch seiner Tochter: "Eine ganz andere Anne enthüllte sich mir aus diesen beschriebenen Seiten als das Kind, das ich verloren hatte. Ich hatte keine Ahnung von der Tiefe ihrer Gedanken und Gefühle gehabt."

Anne Frank wollte bekanntlich Journalistin oder Schriftstellerin werden; ihre schriftstellerische Begabung ist offensichtlich. Als grundlegendere individuelle Kompetenz erlebe ich jedoch ihre tiefgründige psychologische und spirituelle Achtsamkeit, die in diesen Lebensjahren (ihren letzten) erblühte. Um diese Anne Frank ging es mir in dieser Zusammenstellung von Passagen aus ihren Tagebüchern.

Die im zweiten Teil dokumentierten Zeugnisse von Annes (überlebenden) Schicksalsgefährten aus den Monaten in Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen bezeugen die Integrität ihrer kompromißlosen Mitmenschlichkeit auch dort. "Das völlig belanglose Tagebuch eines jungen Mädchens, das von sich selbst so völlig eingenommen und von seiner Intelligenz so dermaßen überzeugt ist, dass man sie nicht mal sympathisch finden kann" (wie eine amazon-Kundin kommentierte), war eben nicht nur pubertärer Widerspruchsgeist oder literarische Ambition. Auch in den kritischen Aufwallungen gegen die Mutter hatte Anne Frank nicht eigentlich gegen diese gekämpft, sondern ist, innerhalb ihrer Möglichkeiten, für ein höheres Niveau an Mitmenschlichkeit eingetreten.

Nicht selten wird Anne Frank mehr oder weniger deutlich als Symbol für die Millionen Opfer der Shoah profiliert. Dies ist unangemessen; jeder dieser Menschen repräsentiert sein einmaliges, unverwechselbares Leben. – Anne stand ein für Möglichkeiten menschenwürdiger Integrität, menschlichen Potentials angesichts schrecklicher, menschenunwürdiger Lebensumstände. Dies ist ihre Flaschenpost, als Moment einer nunmehr in jeder Generation unabdingbaren Erziehung nach Auschwitz.

 

 
Iden Tietze: TRÄUME AM ABGRUND

 

Der zuerst 1947 veröffentlichte kleine roman TRÄUME AM ABGRUND vermittelt uns ein NS-deutschland im bombenkrieg der letzten monate, aus dem blickwinkel der vage antinazistischen, sich als hilflos erlebenden schweigenden mehrheit. Das buch spielt an der westfront 1944/45, im gebiet der eifelberge.

Die personen der handlung sind keine überzeugten nazis und keine antifaschistischen helden, sondern menschen zwischen anpassung, privatistischem rückzug, eigennützigkeit, überlebenskampf, politischer gedankenlosigkeit, zumeist nur indifferentem widerspruch zum nationalsozialistischen regime, – deren mitmenschliche sensibilität und solidarität sich aber durchaus entfaltet im umkreis der konkreten eigenen, affektiv besetzten erfahrungen und beziehungen.

Die autorin vermittelt hautnah zweifellos repräsentative befindlichkeiten in der bevölkerung jener zeitgeschichtlichen situation; seine fast filmische dichte und rasanz macht das buch als zeitzeugenbericht (fast im sinne der oral history) lesenswert bis heute.

Nur eine handvoll bücher der sogenannten trümmerliteratur nach 1945 wurde anerkannt als unverzichtbare zeitzeugnisse. Wie andere, fand auch das vorliegende seine leserInnen in der camouflage eines unterhaltungsromans; als zeitgeschichtliche dokumentation sind solche zeugnisse zumeist verloren. (Siehe auch den ebenfalls bei A+C wiederveröffentlichten roman von anna schack: Das Haus Nr. 131.)

Meist gehen wir in großer selbstverständlichkeit davon aus, daß wir alle uns im alltag in irgendeiner weise mit politisch-gesellschaftlichen problemen, mit ungerechtigkeiten und dem leid fremder menschen befassen, daß wir stellung beziehen und eigene meinungen haben, konsequenzen ziehen oder übergeordnete politisch-gesellschaftliche tatbestände im eigenen interesse nutzen, gelegentlich auch mißbrauchen. Tatsächlich befassen wir uns jedoch im allgemeinen nur mit umständen, die unmittelbar unsere gewohnte alltägliche lebensweise beeinflussen oder die im fokus individueller persönlichkeitsentwicklung liegen. Das gilt unter unseren relativ demokratischen umständen genauso wie es in nazideutschland galt, es war auch in der DDR nicht anders, und in anderen regionen der erde zeigt sich dasselbe. Moralische forderungen mögen gesellschaftlich ihre aufgabe haben, sie ersetzen jedoch nicht soziologische, sozialpsychologische recherche über das, was der fall ist. Das vorliegende buch ermuntert zum nachdenken darüber.

(Aus dem nachwort)

 

 
WAHRHEIT DER SEELE – Ida v. Lüttichau (1798-1856)

ERSTER BAND + ERGÄNZUNGSBAND

Herausgegeben von mondrian v. lüttichau & petra bern

 2., korrigierte und ergänzte auflage des Ersten Bandes: Januar 2017

Dresden im vormärz. - Hoftheater mit verfeindeten künstlerischen koryphäen und stars, unter dem einfluß von kirche, hof und bürgertum. Zerstörte menschenleben und komplizierte ideologische fronten der revolutionszeit. - Ida v. lüttichau ist die frau des dresdner hoftheater-intendanten, vertraute des dichters ludwig tieck und von dessen tochter dorothea, des universalgelehrten carl gustav carus und des historikers friedrich v. raumer. Früh tritt sie für richard wagners musik ein. Tod dreier kinder, lebenslang chronische schmerzen, ein zwiespältig-bürokratischer ehemann, von vielen verehrt wie eine heilige: Wer war diese frau? - Erst im überschauen des verstreuten schriftlichen nachlasses sowie von zeugnissen der zeitgenossen wird ihr stetes bemühen um achtsamkeit für feinste lebensregungen in sich und anderen deutlich. Idas grundlegende haltung dem leben gegenüber war ein horchen nach innen, um dort existenzielle antworten zu finden. Diese orientierung an der eigenen mitte entfaltete sich angesichts der vom leben an sie herangetragenen aufgaben in dresden zu umfassender tiefgründigkeit auch gegenüber der sozialen außenwelt.

Hinter dem bemühen, ida v. lüttichaus vermächtnis jetzt, 150 jahre nach ihrem tod, ans tageslicht zu bringen, steht die überzeugung, daß wir menschen wie sie unbedingt brauchen: als anstoß, als orientierung und vorbild zu menschenwürdigem leben - gegen verdinglichung unseres seelenlebens und instrumentalisierung der natur um uns.

Erster Band:
In dieser dokumentation sind nahezu alle zu verschiedenen zeiten verstreut veröffentlichten texte und zitate ida v. lüttichaus gesammelt, außerdem alle relevanten zeitgenössischen erinnerungen an sie. Dazu kommen einige hier erstmals veröffentlichten tagebuchaufzeichnungen und briefe sowie ein vorwort des herausgebers MvL. (Korrigierte und ergänzte neuauflage im januar 2017)

Ergänzungsband:
In seinem mittelpunkt stehen erstveröffentlichungen von handschriften (transkribiert für diese ausgabe). Das sind tagebuchaufzeichnungen idas, sämtliche erhaltenen briefe an idas engen freund, den historiker friedrich v. raumer sowie auszüge aus tagebüchern einer jugendfreundin (johanne friederike v. friesen) sowie von briefen dorothea tiecks (an friedrich v. uechtritz). Aber es gibt dort noch anderes zu entdecken..

Übrigens: Die denkmalgerechte restaurierung der gräber ida v. lüttichaus und ihrer familie auf dem dresdner trinitatis-friedhof ist abgeschlossen! - Inzwischen wurde auch die direkt danebenliegende grabstätte von carl gustav carus restauriert.

auc-26-wahrheit.pdfalt  4,8 MB  (ERSTER BAND, 2. auflage januar 2017)
auc-76-wahrheit-ergaenzungsband.pdfalt 7,7 MB

 
Kurt Münzer: ESTHER BERG

 

Am ende des 19. jahrhunderts und bis zum ersten weltkrieg waren viele traditionelle soziale normen und kategorien noch virulent, hatten jedoch ihre selbstverständlichkeit verloren. Die handlung des hier wiederveröffentlichten romans (er spielt vor 1893 und erschien 1923) entfaltet sich in dieser gesellschaftlichen situation als geflecht existenzieller, tragischer situationen, konstellationen und entscheidungen. Noch suchen die personen der handlung orientierung an traditionellen, idealistisch determinierten begriffen, symbolen und konventionen, die schon damals zum sozialen konsens so wenig taugen wie zur persönlichkeitsentwicklung. Jeder und jede mußte ihnen für sich selbst sinn geben oder sie verwerfen.

In den oft hochtrabenden, zugleich aber hilflos tastenden verständigungsversuchen der figuren irrlichtern sackgassen und selbstzerstörungen des deutschen kulturvolkes zu beginn des 20. jahrhunderts. Statt das unleugbare scheitern der romantischen individuation an der bürgerlichen misere auszumalen wie viele autorInnen , sucht und findet kurt münzer individuelle, situative freiheitsmomente darin: richtiges im falschen.

Der deutsch-jüdische schriftsteller kurt münzer (1879–1944) inszeniert in diesem roman tragische konstellationen ohne möglichkeit einer verbindlichen auflösung. Tragik liegt gerade in der unauflösbaren vieldeutigkeit entsprechender situationen; jeder der mitwirkenden hat seine und ihre eigene wahrheit – es gibt keinen übergeordneten konsens. Genau so ist die situation unseres bewußtseins heute; stichworte dafür (ihrerseits aus unterschiedlichen blickwinkeln) sind verdinglichung, strukturalismus, postmoderne.

Bei jeder einzelnen konstellation in ESTHER BERG könnten wir uns fragen, wie wir selbst uns gefühlt und verhalten hätten.. – um wohl zu erkennen, daß es verwandte situationen in unserem leben kaum gibt. Aber warum nicht? Was fehlt, was ist anders, worin sind wir anders? Inwieweit verhalten wir uns anders? – Allgemeiner gefragt: Wie gehen wir mit existenziellen situationen um? Wie interpretieren wir sie, wenn wir von ihnen hören und lesen? Wie stellen wir sie dar in den künsten? In den medien? – Gibt es diese kategorie überhaupt noch in unserem bewußtsein?

Münzer liefert keine weiteren perspektiven, hypothesen, ideologeme. Seine bücher geben keine antworten – aber sie stellen fragen, die heutzutage offenbar nur noch selten gestellt werden; wir brauchen sie, um unsere antworten zu finden auf momente menschlichen lebens, die in unserer welt meist nur unterirdisch, unerkannt und unterdrückt vorzukommen scheinen.

Um die suche nach dem heute nur noch indviduell zu bestimmenden sinn des lebens geht es auch im vorliegenden roman. Im zusammenhang damit stehen geschlechtsrollen-ideologeme und tradiierte moralvorgaben, in denen die handlungsträgerInnen sich verstricken – im bemühen, ihren eigenen weg zu finden. Gerade esther bergs gnadenlos an reinheit, unschuld und scham orientiertes verhältnis zur eigenen sexualität mag heutzutage nur anachronistisch und selbstzerstörerisch wirken; jedoch geht es ihr um selbstbestimmte entfaltung dieses aspekts menschlicher lebendigkeit, der auch heute blockiert, gestört und vergiftet wird (bei jungen wie mädchen) durch mancherlei ängste, verirrungen und rollenvorgaben – nur andere.

StatistInnen gibt es in kurt münzers büchern nicht (aber auch keine heldInnen). Der autor nimmt seine figuren unbedingt ernst – jede von ihnen. Konventionelle erwartungen der leser werden seite für seite geweckt – und umgehend zerstört. Eine über der darstellung schwebende intellektuelle oder ideologische intention fehlt; gerade darum kann münzer sich besondere farben und klänge durch kolportagemomente erlauben. Vielschichtigkeit und tiefgründigkeit seiner werke liegt in szenen, konstellationen, bildern, die er kaleidoskopisch, unvorhersehbar miteinander verknüpft. Gelegentlich schmiegt sich der autor den szenen, den personen an wie ein schauspieler seinen rollen. Er komponiert seine bücher wie theaterstücke, filme oder gemälde. In manchem sind es postmoderne märchen oder parabeln, deren weisheit wir (in uns) finden können, sofern wir sie ernstnehmen.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen, – diesem sprichwörtlich gewordenen satz adornos läßt sich kaum mehr widersprechen; andererseits gibt es zweifellos noch immer: die liebe. Diese aporie wird in ESTHER BERG vielgestaltig entfaltet.

(Aus dem nachwort des herausgebers)

Bei A+C wurden von kurt münzer bereits wiederveröffentlicht die romane "Jude ans Kreuz!", "Menschen am Schlesischen Bahnhof", "Phantom" sowie eine sammlung von erzählungen: "Bruder Bär".

 

 
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