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THEMA: Stell das mal richtig

Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #65

Hallo Mondrian,
stell das bitte mal richtig

1997 gab es keine Indianerkommune (mehr)
die war bereits 1990/1991 over
Also konntest du dich da 1997 gar nicht
distanziert haben

Von da ab gab es die Jugendselbsthilfe.
Das war eine W e i t e r e n t w i c k l u n g der
pubertär zwar nachvollziehbaren
aber teilweise noch mißverständlichen IK - Forderungen

Wenn du die Differenzierungen brauchst,
kannst du sie überall, auch in unserem
Forum finden

Schade,dass du deine Einschätzung,
dass es sich bei uns um eine Kinderrechtegruppe handelt(e)
nicht weiter augeführt hast
Denn allz gerne schmeissen die Leute
das Pädophilie-Teil
und die Kinderrechtesache in einen Topf,
eben um der Kinderrechtesache
das heisst dem Anpranger fürchterlicher Tötungen und Morde
im RNahmen jugendhilfemässiger Zusammenhänge
den Garaus zu machen

Und das hat sich heraus kristallisiert
unser Kampf gegen Zwangsbetreung, Zwangsverheimung
Zwangselternhaus und Zwangspsychiatrie

Nicht ohne Grund solltest du das genauer ausführen
weil sich eben viele Pädophile
auch die Kinderrechteplakette an die Brust heften
und meinen, sie könnten damit
ihr eigenes Interesse
auf Sex mit den Kids durchsetzen und sonst gar nichts
Sie wollen dass die alten Macht- und Gewaltstrukturen
über Kinder erhalten bleiben, genau wie Eltern, Jugendämter
Leerer, Pädagogen, Psychologen und du das wollen:
sonst würdest du Öffentlichkeit dagegen schaffen..

Ja, im übrigen vermisse ich dein eigenes Kinderrechteengagement
WO IS ES, he?

"Umherschweifende Lebendigkeit"
auf dem Kinderfriedhof, meinst Du die?

Statt dessen schreibst du und schreibst und schreibst
pass auf ,dass dich deine eigenen Buchstaben nicht begraben

Du hast einfach zu viel glorifiziert
Handanlegen an die täglichen Arbeiten
in der Kommune mit zu machen war dir stets zu dreckig.
Du wolltest immer was besseres, saubereres sein
Genau wie andere aus deiner schicht

Und genau daran ist es zerbrochen
Habt Ihr es zerbrochen.


von Pah und Ninive

www.FAKJU-forumo.de
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Pah.
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Folgende Benutzer bedankten sich: Mondrian

Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #66

Hallo,
ich habs richtiggestellt im infotext auf der startseite!

Zum thema engagement für kinderrechte: Die beratung und betreuung von überlebenden von psychotraumatisierungen in der kindheit (www.dissoziation-und-trauma.de) ist wichtig, um mittelfristig die rechtssituation von kindern zu stärken. Wenn IHR dieses thema auch in eure argumentation integrieren würdet, wäre das inhaltlich sicher nicht verkehrt! Es würde auch dazu beitragen, daß ihr nicht verwechselt werdet mit pädosexualitäts-aktivisten!

Übrigens: Wer auch immer hier gepostet hat, jedenfalls ist "ninive" NICHT diejenige, die damals diesen namen hatte.

Mondrian
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #67

keine Angst, ich bin kein Denunziant, sagen wir mal so: geht ja niemandwas an, wer Deine riesengrosse "Liebe" war, aber insofern ist deine gemeine Distanzeritis mit Rücksicht auf dein jetziges Umfeld schon etwas sehr schräg. Ich bin überzeugt:in dem Masse, in welchem sich die selbst ernannten "Traumatherapeuten" nicht um die jenigen Traumata kümmern, die durch einen jahrelangen, permanenten, mörderischen Liebsentzug ausgelöst und chronisch werden können, werden sich auch die Pädophilen einen Kehrricht um die Traumata scheren, die sie teilweise selbst auslösen durch ihre machtbedingte Einpunkte-Perversitäten. Jedoch nur von Sexerzwingungstraumata zu schreiben, die anderen V e r g e w a l t i g u n g e n von Kindern und Jugendlichen, (übrigens vermehrt auch von Alten in Altenheimen und Psychiatrien), ausgelöst, gehegt und gepflegt durch die Psychologen-, Pädagogen- und- Psychiaterklasse selber, aussen vor und weiter vertuscht zu lassen, und stur zu verweigern, selbst bestimmte Lebensbedinguzngen zu schaffen, wo man wenigstens diesen Pädagogenschutzterrorstaffeln entkommen kann, das macht deine Sache höchst unglaubwürdig. Das verweist eher darauf, dass die Pädophilen vermehrt genau in diesen "therapeutischen " Einrichtungen sitzen, weil ihnen dort ohne weitere Anstrengung und gegen gute Bezahlung auch noch Tag für Tag das jenige Frischfleisch geliefert wird, das ihnen in "freier ohne Wildbahn" entgeht, um sich an ihm auf welche weise auch immer zu ver~gehen. Hier setzen die Kinderrechtebemühungen an, indem sie b e i d e Formen von Vergewaltigung durch eine Stärkung der Kinderrechte aufheben möchten. Das bedeutet abet nicht, dass über die Köpfer der Kids wieder er a priori oder posthum subtil definiert und bestimmt wird, was sie zu empfinden und wie und mit wem sie zu leben haben, sondern das bedeutet, dass man nur unterstützen kann,daß sie (wieder?) selbst ungefährdet ihren Mund aufmachen, und der Gesellschaft vermitteln können, wie ihre Bedürfnisse und Interessen aussehen. Wir Grossen können nur dafür sorgen, daß ihre Verwirklichung möglich wird, ohne daß sie dabei wieder von allen Seiten ausgebeutet, bevormundet und uminterpretiert werden können.
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Pah.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #68

Hallo pah,

deinen ersten satz versteh ich nicht. Mir ging es darum, daß nicht der anschein erweckt wird, daß die ninives von 1980 (die in meinen büchern auftaucht) heute noch bei euch mitmacht. Die hat sich nämlich bereits in den 80er jahren von der IK distanziert.
Und was meine "Distanzeritis" angeht: Ich bin wohl heutzutage der einzige, der in der öffentlichkeit noch für gewisse aspekte der IK eintritt, und damit hab ich mir keine freunde gemacht in meinem "jetzigen umfeld", wie du schreibst. Könnste eher mal danke sagen, als mich nur zu beschimpfen.

Bei traumatherapie geht es nicht nur um sexuelle traumata! Selbstverständlich geht es genauso um all die anderen traumatisierungen, wo auch immer, auch in altenheimen! Nur kann sich niemand mit allen themen befassen, es sei denn, er bewegt sich nur auf der ebene von meinungsmache und stammtischgeschwätz.
Aber mißtrauen gegenüber allem,was nicht haargenau auf der eigenen linie ist, isoliert die besten initiativen und macht sie zur sterilen selbstbestätigungsmaschinerie. Genau das war damals der hauptgrund, daß ich nicht wirklich mitmachen wollte bei der IK.

Mondrian
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #69

Hi Mondrian,

wann hast du Ninive das letzte mal gesehen?

Ich will hier meinen ersten Satz nicht weiter ausführen.
Jedenfalls wirst du weiter Mädchen mögen und das ist auch erstmal ok so.
aber du hast deine "Mädchenliebe" institutionalisiert, und genau das ist der VERRAT!
Den auch hier geht es wie beiden Pädos UM MACHT! Insofern stehst du den Pädos viel näher als wir!

Wie du diese "Liebe " umsetzt, lasse ich gerne ruhen, weil kann ich ja auch nicht genau wissen..
Jedenfalls habe ich zu deiner Psychometarmorphose NULL Vertrauen, weil ich weiss, wie es da abläuft und wer die Opfer sind. 25 an der Zahl tot die ich mit bekommen habe und alle unter 16. Reicht das?

Wenn Ninive sich deiner Meinung nach 1980 von der ik distanziert hat, dann hat sie sich klar auch von
der Hauptsache distanziert, nämlich von den Antiheimaktionen, den die IK damals auf weiter Flur, unmittelbar nach Ulrikes beherztem hardcore anti- Heimkampf auf die Beine stellte. Insofern kann ich gut mit ihrer "Distanzierung" leben, aber sie? Und du? Wahrscheinlich distanziert sie sich demnach jetzt auch, von der Unterstützung die sie damals wg ihrem eigenen heftigen Elternhaus bekommen hat. Macht eineuro fünfzig. Aber lass mal stecken- wir haben ja Container.

Wie kann sie sich distanzieren von diesen Toten, deren Leben man zu retten bemüht war? Und ohne diese Bemühungen wären es vielleicht ein oder zwei Nullen mehr gewesen einschliesslich ihr vielleicht sogar, und das weisst Du auch genau.. Und das weisst du auch, dass nicht du es warst, die sie in höchster Bedrängnis aufgenommen hat. Du kamst erst danach und hast naja egal. Distanz Konsument. Und dann ablästern in deinen Werken. Kann ich auch.

Und wenn das zT auf die Ursachen des Kampfes um Zärtlichkeit zurück geht,dann muss und wird das auch weiter gesagt werden können.

Ist sie denn jetzt besser drauf als damals? Macht sie es besser, nur anders? Ausserdem wenn die IK etwa 1990 in die Brüche ging, wovon hat sie sich distanziert? Sie hat sich sicher nicht distanzieren können von den Sachen, die nach 1990 gelaufen sind. Das sind jetzt fast 25 Jahre. Den Eindruck erweckst du aber.

Und was das "Bedanken" anbelangt: du hast dich nicht bei den Toten bedankt, daß Ihr die Kinderrechtler genauer ihre "Klientel" sowas von brachial im Stich gelassen habt, ihren Urnengang zu verhindern. Die Kämpfer hingerichtet in ihrem Kampf. die Metabosse, die über sie schreiben und ihre Arbeit verreissen, leben alle noch!!: Du kennst nur einige davon, Br., Ka, Gu, Muckl vielleicht, aber das sinnlose Sterben zu früh und künstlich herbei verstaatlicht ging und geht weiter.

Du bist jetzt genau in der Rolle derer, die du damals kritisiert (oder gar beschimpft?) hast und merkst es nicht mal.Wenn du wirklich gegen Misshandlungen aller Art bist,dann müsstest du die Zwangseinrichtungen, in denen und die Gesetzesbedingungen, unter denen sie passieren, allesamt abschaffen und nicht nur die Opfer so "therapieren", dass sie in der nächsten Zwangs-Struktur erneut landen.

Es ist auch typisch deutsch verlogen ,daß wenn man mal unter Einsatz des eigenen Lebens permanent einen entschiedenen Standpunkt vertritt und sagt" ich halte diese sinnlose Sterben nicht mehr aus" und dann was -durchaus nicht unbedingt absolut falsches aber auch nicht fehlerfreies- aufbaut, wo die Betroffenen hin fliehen können, bevor sie ganz abstürzen, dass genau dann, wenn andere diese Konsequenz nicht mithalten können oder wollen anfangen zu lamentieren, "man wolle der einzige sein, der das richtige Konzept und die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und sonst angeblich keiner" Das ist ein fieser Abwehr Mechanismus, gegen das eigene Versagen, den eigenen Verrat, und den kann man über die Jahre gut studieren. Aber den möchte ich für meinen Teil jedenfalls nicht mit ins Grab nehmen
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Pah.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #70

Hi,

ninives hat sich meiner meinung nach in keiner weise von IHREM kampf distanziert, der von anfang an ein EIGENER war! Wenn man in einer bestimmten lebenssituation unterstützt wird, ist man doch nicht verpflichtet zu fortdauernder bündnistreue. - Aber wir können hier nicht über abwesende diskutieren. Wieso ich etwas zum thema ninives gesagt habe, hatte ich schon geschrieben.

Ich weiß nicht, was ich "institutionalisiert" haben soll? Ich hab all die jahre und jahrzehnte die sachen, die mir wichtig waren, auf eigene verantwortung gemacht und ohne rückhalt einer gruppe oder institution. Das ist kein zufall, denn JEDE institution tendiert zum machtfaktor. Auch die IK damals - und genau deswegen ist ninives damals weggegangen von der IK, wie in den büchern zu lesen ist. Und andere auch.

Selbstverständlich gilt das auch für medizinische und therapeutische institutionen. Deshalb ist es wichtig, daß nutzer (betroffene, patientInnen ..) möglichst viel eigene informationsmöglichkeiten haben, um unabhängiger zu sein vom fachwissen der profis. Genau darum geht es mir bei der www.dissoziation-und-trauma.de.

Es macht aber keinen sinn, jetzt unsere damaligen auseinandersetzungen zu wiederholen. (Daß ich in der "Rolle" der anderen, der etablierten, der feinde bin, hast du auch damals schon behauptet.) - Ihr habt eure möglichkeiten der öffentlichkeitsarbeit und ich hab meine.

Mondrian
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #71

Hi,

ninives hat sich meiner meinung nach in keiner weise von IHREM kampf distanziert, der von anfang an ein EIGENER war!

STIMMT NULL, von "ANFANG AN" hat man den Standpunkt vertreten, dass EIGENTUM in jeder Form abgebaut werden sollte, auch Probleme, die man teilen und gemeinsam lösen wollte. Ohne dieses Denken wäre Ninive gar nicht dort hin gekommen, und hättest du dein Geschreibsel gar nicht schreiben können, es ist eine journalistische Ausbeutung mit Unterschlagung ganz bestimmter Formen von "Selbstaufopferung" zu ihren Gunsten und vieler anderer auch, die sich teilweise dran hängten an eine Guru-Sündenbock-Struktur wie Blutsauger, die ihr offenbar so lange geholfen hatte, bis sie fit war ihren "eigenen" Kram zu machen: Und dann kamen die nächsten. Immer und immer wieder unterstützt und dann weg! Wie in einem Kaufladen. Und dieser "eigene" Kram bedeutet,daß das gesamte Kinderrechteland im wahrsten Sinne des Wortes abgefackelt wurde. Damit hat sie aber auch die Anderen verlassen und geschwächt, ihrem Schicksal ausgeliefert, denen gegenüber sie bis dahin Weggefährtin war. Das kann es aber nicht sein, Abhauen und dann diese Sache voll an den Nagel hängen, und die vielen Betroffenen damit auch. Und dabei hast du kräftig mitgeholfen, denn du hast sie rausgezogen, abgezogen von dort. Und das als "individuelles Freiheits- Recht" gepriesen. Es geht also nicht, wie du es jetzt darstellst, um eine "fortdauernde Bündnistreue", sondern um eine reale Konfrontation mit den Ursachen und Folgen der Entmündigung von Kindern und Jugendlichen, die man entweder aufgibt oder die man auf andere Weise besser machen kann, wenn man meint, daß es in dem vorgefundenen Projekt nicht gut läuft. Hat sie aber nicht. Hast Du auch nicht. Habt Ihr beide nicht, sonst hätte man das mitbekommen von euch. Du hast das Verhältnis von Ursache und Folgen lediglich auf den Kopf gestellt, indem du psychiatrische und psychologische Ursachen nicht mehr als Ursache ihrer Flucht mit den entsprechenden Schicksalen begreifen möchtest, sondern als "Therapie" hinstellst. Aber genau diese Kids, die kein Bock haben auf die Psychoschiene, das sind die jenigen, die zu wenig bis gar keine Unterstützung finden in ihrem Kampf für mehr Autonomie. Nirgendwo: Die kannst du auch in den Psychiatrien wieder finden, in der Forensik, auf dem Friedhof. Wenn du der Meinung bist, man könne das wirksam verhindern, indem jeder sein eigenes Ding macht, dann widerspreche ich scharf. Warum gibt es denn die Konsensphilosophie? Um ihr auszuweichen oder warum? Ja ich weiss schon in Deutschland braucht jeder seinen eigenen Geldsack, sonst fühlt er sich nicht "individuell". Wie willst du denn all diese gigantischen Probleme alleine stemmen? Bist du zu feige zum Konsens oder zu stolz? Und wenn Leute wie sie jetzt Familie haben, dann ist das wohl keine Institution deiner Meinung nach? Und wenn jemand single ist, auch nicht? Also Scheindiskussion: Du benutzt den MACHTfaktor,der IMMER stimmt, um Dich rauszuziehen aus diesen Todesdramen. Mit den "Früchten" aber wie Ninivie, die dich besonders interessierte und deren Äusserlichkeiten du verherrlicht hast, hast Du dich gerne beschäftigt, ohne das Blut zu sehen, das man vergossen hatte, damit du ein bißchen Romeo und Julia spielen konntest.

Wenn du nicht in der Rolle bist, die ich ansprach, dann mach mal was im Fall Daniel, der wegen seinem Freiheitsdrag mit 11 in die Psychiatrie kam, dort zum Drogenabhängigen gemacht wurde, und schliesslich auf der Strasse landete, wo ihn ein Typ aufsammelte, der ihn mehr als ein halbes jahr bei sich zu hause (mit einem Bett) einsperrte, und beim Jugendamt und beim Gericht als "Stiefvater" durchkommt, obwohl er gar nix mit der Family zu tun hat. Im Knast wo er jetzt ist, hat ihn sich schon eine Psychologin gegriffen, und ihm Medikamente gegeben! Und möchte gerne sein "Trauma" aufarbeiten und du weisst, was das bedeutet, wo sie vor hat, ihn (wieder?) hin zu verfrachten: Sieg Heil Mondrian für Deine "verantwortlich handelnde" "The_rape-Eutersekte"










Mondrian
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Pah.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #72

Hi,

du hast völlig recht, daß die IK und vergleichbare initiativen "ausbluten" müssen, wenn immer neue betroffene (hilfesuchende, kinder/jugendliche) kommen, sich eine zeitlang unterstützen lassen (also sich das rausholen, was sie gerade brauchen) und dann wieder verschwinden! Von der alternative, nämlich GRUPPEN, die kontinierlich an der gemeinsamen aufgabe arbeiten und in denen sich die individuellen kräfte dauerhaft bündeln und verstärken, hab ich zunächst auch geträumt. Davon haben sehr viele geträumt in den 60er- und 70erjahren, was man heute pauschal als "alternativbewegung" bezeichnet, natürlich auch das SPK. Von sowas haben aber auch in früheren generationen leute geträumt (Monte Verità, Findhorn..). - Leider war die entwicklung immer so, daß nach einer gewissen anfangszeit MACHT-strukturen den kreativen und kritischen prozeß überwuchert haben und das eigentliche kreative potential nur durch einzelne weitergetragen wurde - in neuen formen.

Ganz sicher hat das damit zu tun, daß niemand von uns frei ist von entfremdung, verdinglichung, auch nicht diejenigen, die auf einer anderen ebene gegen solche entfremdung kämpfen! Darüber haben leute wie theodor w. adorno und hans kilian und viele andere (letztlich schon max weber und karl marx) lebenslang nachgedacht.
Wir alle sind kinder derselben größtenteils entfremdenden sozialisation, und ich zumindest bin der meinung, daß wir nicht mehr machen können, als immer neu samen von authentizität, autonomie (kant! adorno!), nicht zuletzt: von liebe in diese gesellschaftliche realität hineinzubringen - im sinne einer GEGENBEWEGUNG. - Und das versuche ich bis heute (und ninives meines wissens auch).
In diesem sinn hat auch die IK damals meiner meinung nach wichtige impule eingebracht, nämlich die radikale konsumkritik. Genau deshalb habe ich immer in den späteren jahren versucht, auf die IK hinzuweisen. Deshalb habe ich mich auf dieses TAZ-interview eingelassen.

Ich bin nicht der meinung, daß "jeder nur sein eigenes ding machen soll", - aber ich bin der meinung, daß zur AUTONOMIE auch gehört, daß jeder sich selbst für seinen eigenen lebensweg entscheiden können soll und daß nicht nur eine form von engagement das einzig "wichtige" oder "richtige" ist.

Fälle wie "Daniel", bei denen verständnislosigkeit, trägheit des herzens und institutioneller machtmißbrauch hand in hand gehen, gibt es haufenweise. Das ist mir bekannt und ich habe durchaus auch in solchen situationen schon versucht, individuell zu helfen.

Ich weiß also durchaus, daß nicht nur eltern, sondern auch psychiatrie, psychotherapie und jugendämter schon extrem viel schaden angerichtet hat, daß auch dort der MACHT-faktor leicht überwiegt. Bin auch keineswegs der meinung, daß psychotherapie (auch traumatherapie) für alle leute das richtige ist. Ich weiß aber auch, daß traumatherapie sehr vielen ermöglicht hat, ihre traumaschäden einigermaßen zu überwinden. Und bin der meinung, daß aufmerksamkeit für psychotraumatisierungen (in jeder weise) mittelfristig ziemlich radikales gesellschaftskritisches potential hat; es geht mir also keineswegs um privatistisches wundenlecken! (Siehe dazu den ansatz einer kritischen sozialpsychologie von hans kilian.)

Mondrian
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Mondrian.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #73

ANTWORT VON PAH, der sich aus mir unbekanntem grund nicht mehr ins forum einloggen kann und dies hier als normale mail geschickt hat:

ich komme nicht mehr in dein forum, habe passwort vergessen
mehrmals probiert, dann das hier:
"You are a spammer, hacker or an otherwise bad person".
Bin ich das jetzt? Also setz es rein oder wie ?

das was du schreibst, ist nur die halbe Wahrheit. Denn die "Hilfesuchenden" haben die ganze Klamotte stets auch weiter gebracht, mitgeschuftet kurzzeitig wie nix, so wie sie konnten, und deshalb gibt es uns heute noch, nur deshalb. die Formel: "wird irgend wann ausbluten" ist auch nur ne Rechtfertigung, und eine Schutzbehauptung, den Begriff "Autonomie" so zu verstümmeln, dass er im Grunde nicht mehr erkennbar ist, nur die Leute übrig bleiben, die sich irgendwie finanziell über Wasser gehalten haben das heisst hinter dieser Autonomiedefinition spricht nur der materielle Zeitgeist, eine Art kapitalistisch ertrickster finanzieller "Unabhängigkeit", aus der heraus man dann den "Rest" der Bewegung subsumiert, er könne und solle es ja auch so machen, sich auch so eine "Autonomie" anzueignen. Die Leute, die sich auf das System eingelassen haben und sich in ihm verkaufen und verdingen, die werden finanziell abgesichert, mit Förderung, Rente usw. und die Leute, die sich für echte Autonomie und Freiheit engagiert haben und alles, was sie hatten, eingesetzt und geteilt haben hängen da, sind am routieren irgend woher die Kohle aufzubauen zum Überleben und können ausser schuften kaum noch für eine andere Lebensform ( echte Autonomie) politisch was machen. So sieht es aus. Deshalb hasse ich den Pseudo_Autonomiebegriff. Ausserdem ist es für mich nicht nur eine Machtsache warum es scheitert, sondern es sind ganz einfach Zeitprozesse, die man vorher nicht sah, und deshalb sagen sich viele ,dass sie nicht an eine Veränderung mehr glauben, resignieren, und meinen, dass sie nur ein Leben haben und dann wollen sie es halt auskosten und gehen weg. Es ist doch völlig klar, dass jeder Mensch sich für einen so genannten"eigenen"Lebensweg entscheidet, nur hast du noch nicht gemerkt, dass es ein Weg des geringsten Widerstands ist, der genau diese Fragen nach Autonomie der Kinder und auch anderer Entmündigter voll umgeht? Denn die können und dürfen eben NICHT entscheiden,welchen eigenen Lebensweg sie gehen wollen. Du bist halt privilegiert, aber nicht autonom. Da müssten sich die, die es schon können lang machen für und das ist ihnen viel zu belastend. Also was ist das für "Autonomie", die sch umgenau diese F ragen voll herumdrückt und dann aber versucht auf staatlich anerkannten Wegen ihre Defizite in Sachen selber gescheitert zu kompensieren. Fakt ist für mich, wenn solche Leute wie Daniel kein Bock auf Schule haben, uäh möglicherweise in die Prostituion gezwungen werden oder zum "Selbstmord" getrieben werden, wie das auch schon angeklungen ist, dann nützt es nichts zu sagen du hast auch schon mal jemand in der Lage geholfen sondern dann ist das eine politische Sache, für die jede Menge Leute gebraucht werden, die seine Grundrechte auf unausbeutbare Aufenthaltsbestimmung usw durchsetzen. Ganz zu schweigen von einer angemessenen sexualpolitischen Initiative, Damit wäre sicher auch deinen Leuten geholfen. Ist aber keine Struktur da ,die ihnen auf vielfältige Weise anbietet, wo es anders laufen kann, dann versagt jede Unterstützung und die Betroffenen finden sich auf kurz oder lang entweder immer wieder in der Anstalt wieder oder eben im kapitalistischen Sytsem, was eh fast das gleiche ist. (das ja auch auf "AUTO-NOMIE steht, dieses dreckige.) Seltsamer Weise ist es hier aber wie bei der Rentenbevorteilung. Wer anerkannte Scheissarbeit macht, kriegt die Kohle, wer nicht, kriegt den Knast. Kommt in den Container. Wunderst Du dich dass diese arbeit etwas unbezahltes aufzubauen kaum Anhänger findet, die andere Seite aber, die sich sogar noch für "autonom" hält, die die Menschen immer wieder fit macht fürs funktionieren in dieser bescheurten Gesellschaft finanzioell aus den Nähten platzt( Jeremy 111q, 7400 Euro monatlich für seine Zwangsbehandlung)

Von Pah
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Mondrian.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #74

Von Mondrian:

Hi Pah,
du unterscheidest zwischen "Pseudo-Autonomiebegriff" und "echter Autonomie". Aber wer definiert, was echt ist? - Ich bin der meinung, daß wir begriffe wie "freiheit" oder "autonomie" nur in abhängigkeit zu dem gesellschaftlichen bewußtsein verstehen können, zu dem wir selbst gehören. Das war's, was adorno mit "negativer dialektik" meinte: wir können uns nur bemühen, konsequent all das zu negieren, was wir situativ als "falsch", als verdinglicht/entfremdet erkennen. Wirkliche alternativen können wir nicht bestimmen, weil wir selbst nie unabhängig sind vom herrschenden gesellschaftlichen bewußtsein. Also deshalb besser keine "utopien" bilden. - Für mich war/ist "autonomie" nur eine vage orientierung; man kann dann drüber nachdenken und sich streiten, was man eigentlich damit meint (wie wir es tun) - zu mehr taugt es nicht. Es ist ein möglicher stolperstein, ein ansatz zum nachdenken, keine definition.

Natürlich bin ich privilegiert, in mancherlei weise! Als erwachsener gegenüber kindern, als gesunder gegenüber kranken, als einer mit job gegenüber arbeitslosen, als einer mit relativ viel bildung gegenüber menschen, die diese bildungsmöglichkeiten nicht hatten, - aber auch als jemand mit weniger traumatischen verwundungen gegenüber denjenigen, die schlimmere traumatische schädigungen haben. Und in diesem letzten aspekt versuch ich, aus meiner privilegiertheit heraus andere menschen zu unterstützen. Aber ich kann mich nicht in allen diesen (und anderen) gebieten einsetzen!!! Das kann niemand.

Natürlich sollte es für kinder in not ganz andere unterstützungsmöglichkeiten geben, als es sie gibt! Natürlich ist das alles eine politische frage! Für mich war es ein thema schon bevor ich die IK kennenlernte (siehe das buch "Mauer aus schwiegen und mißtrauen"). Aber heutzutage, 30 jahre später, hab ich ein anderes thema, das allerdings auch aus der damaligen aufmerksamkeit für die situation von kindern herausgewachsen ist.

Im übrigen weißt du (oder hast es jedenfalls mal gewußt), daß ich auch oft gegen die verzweiflung in mir drin kämpfe, wegen meiner/unserer hilflosigkeit gegenüber den immer perfekter sich verdichtenden wasserdichten bürokratischen und kommerziellen strukturen und ideologischen fronten, - zumal ich ja auch (aus gutem grund) nur UNBEZAHLTES (und unbezahlbares) aufbaue und in die welt bringe..

Was deinen account angeht: Ich konnte in den einstellungen nichts sehen, daß der irgendwie blockiert wäre. Bin allerdings kein IT-fachmann.

Mondrian
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Mondrian.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #75

Hi Mondrian

Das folgende verweist darauf, dass du fast immer a u s s e r h a l b von der Kommune gestanden und gleichzeitig dir davonn genommen hast,was Dir zumute war, daraus einen "erheerenden "Autronomiebegriff"entwickelt hast! Wenn du suggerierst, es sei nicht möglich, bestimmte Begriffe konsensual zu klären, sodass für den Fall UNAUSBEUTBARE AUTONOMIE etwas dabei heraus kommt, womit viele einverstanden sind und es folglich gemeinsam zu ihren Gunsten entwickeln und anstreben können suggerierst du schon, sich aus Selbstverständlichkeiten rauszuziehen, wie zum Beispiel eine sozialpolitische Aktivität zu entfalten, die a l l e n bisher Entmündigten zugute kommt, aus ihrem Fremdbestimmtheitsstatus rauszukommen und das nicht auf eine Art gewaltstrukturreintigrative sozialklempnerische Aktivität hinaus läuft, die damit gerechtfertigt werden soll, man könne ja schlieelich nicht a l l e n Entmündigten "helfen" Wenn jemand unter einer Zwangsjacke des Systems leidet und da raus will, gibt es keinen Zweifel, kann und muss man ihn da rausholen oder man lässt ihn daran verrecken:Das erstere aber nur ,wenn Du Stukturen hast, auf die sich dieser Mench nur allzu gerne einlässt, und dann kommt der Begriff Autonomie ins Spiel, über den man sich einig werden kann. So dass er allen zugute kommt, und nicht nur deinem "eigenen" Lebensstil dienlich ist. Insofern ist das "gesellschaftliche Bewusstsein" nur ein blanker Hohn,denn es wirkt bei Dir als unveränderbare feste Grösse, die jeden Ansatz und Anspruch auf Veränderng schon verharmlost für unnötig und und fast für aussichtslos erklärt, und er ermutigt Menschen, dieses Bewusstsein eben zu bestätigen und damit schon zu festigen.
Wirkliche Alternativen können wir nicht bestimmen? Weil wir selbst nie unabhängig sind vom herrschenden gesellschaftlichen bewußtsein? so wie wir -nicht nur Grosse meine ich- etwas als angenehm empfinden, wo die "Kultur" sagt,das ist etwas Unangenehmes? Also deshalb besser keine "Utopien" bilden??????????
Das ist doch WAHNSINN - Hier holst du Dir aus einer Scheiss abstrakten "Philosophie" auch noch eine Rechtfertigung dafür, solche Denkanstösse zu vermeiden wie die IK das offenbar getan hat. Autonomie ist mehr als ein vager Anspruch, und mehr als eine Definition auch, denn der Begriff hat einen Inhalt.Und der geht in Richtung NEGATIVER? Unabhängigkeit,was kompletter Nonsense ist, weil freiwillige Abhängigkeiten sind Freiwilligkeit aber nicht Abhängigkeit.

Natürlich bist Du privilegiert? Als KIND gegenüber gegenüber Erwachsenen, als gesunder,der seine Krankheit nicht sieht gegenüber Kranken, die sie (ihre Gesundheit?) sehr wohl sehen? Als einer mit entfremdetem Job gegenüber Arbeitslosen, die mehr Zeit haben, sich um autonome Sachen zu kümmern,als einer mit relativ viel Scheissbildung die seinen Blick fürs wesentliche versperrt gegenüber Menschen, die diese bBildungsmöglichkeiten nicht hatten, und trotzdem engagiert Berge versetzen - aber auch als jemand mit weniger traumatischen Verwundungen gegenüber denjenigen, die schlimmere traumatische Schädigungen haben? Und keine Chance haben dass man trotzdem ihre Befindlichkeiten nicht unter eine Traumadiagnose stellt? Was glaubst du denn, wie es sich anfühlt, als "traumatisiert" bezeichnet zu werden und wie es sich auswirkt ,wenn man mehrere Dutzend Tote mit sich rumschleppt die im Zusammenhang jugendamtlicher/polizeilicher Verfolgung ums Leben gekommen sind? Und es werden immer mehr. Und du redest hier von "Privilegiertsein"? In welchem Trauma und welchem "Traum" musst du selber stecken, um Dich hier nicht effektiv einzusetzen? Und in diesem letzten Aspekt versuchst Du also aus Deiner "Privilegiertheit" heraus andere Menschen zu unterstützen. WELCHE? Aber Du kannst Dich sehr wohl in allen diesen (und anderen) Gebieten AN DER WURZEL einsetzen!!! Und das ist nach wie vor die Herrschaft des Liebesentzugs. Aber dafür MUSST du dreiererlei tun, wenn du das können willst: Ein Selbsteingeständnis, ein lebbares Projekt, und eine politische Arbeit mit vielen anderen zusammen.

Im übrigen weiß ich (oder hab es jedenfalls mal gewußt), daß Du auch oft gegen die Verzweiflung in dir drin kämpfst, wegen Deiner/unserer Hilflosigkeit gegenüber den immer perfekter sich verdichtenden wasserdichten bürokratischen und kommerziellen Strukturen und ideologischen Fronten,-also auch traumatisiert weil die eigenen Bedrüfnisse voll verleugnend was Du SELBST auch brauchst und was dir fehlt, ich weiss schon. Denn würdest Du dazu stehen, dein Leben und Deine Politik sähe anders aus. Wie gesagt es passiert so wie du willst:das Bewusstsein bestimmt ja deiner Meinung nach das Sein, und zwar auf eine Weise, dass du selbst es mitträgst und ausbaust, und so tritt es eben auch auf der anderen Seite ein:das hast du nun davon.
PAH
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Pah.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #76

Hi pah,
deine argumente sind mir vertraut, wie jedem, der im zusammenhang mit der ‘68er-bewegung gelebt hat. Aber es wurde damals von einigen leuten sehr differenziert begründet, wieso diese argumente wahrscheinlich mit unangemessenen (um nicht zu sagen: naiven) vorstellungen von der progressiven verdinglichung verbunden sind. (Adorno, hans kilian, in späterer zeit u.a. guy debord.) – In diesem zusammenhang waren auch meine sätze zum thema autonomie/freiheit und negative dialektik gemeint. Nicht zuletzt ging es damals darum, daß politische praxis, die sich nicht besinnt auf die auch in ihr - nicht nur in "den anderen, den feinden"! - liegende gesellschaftsimmanente ideologie, zur hilflosen projektiven gegenidentifizierung wird. Es ist aber beim besten willen nicht möglich, diesen diskussionsprozeß hier aufzurollen. (Siehe z.b. von max horkheimer; 'Traditionelle und kritische Theorie': lesekreis.blogsport.de/images/MaxHorkhei...kritischeTheorie.pdf und von adorno, sehr konkret auf die '68er-diskussionen bezogen: 'Marginalien zu Theorie und Praxis': www.copyriot.com/sinistra/reading/agnado/adorno02.html )

Auch die uralte streitfrage vom sein, daß das bewußtsein bestimmt oder eben andersrum, ist meines erachtens (und ich beziehe mich auch dabei auf die oben gemeinte diskussion) eine unangemessene verkürzung. Es ist sicher ein dialektischer prozeß, bei dem die verdinglichungsmomente sowohl auf der „seite“ des „seins“ (materielle/strukturelle ebene) als auch auf der ebene des „bewußtseins“ liegen können, die freiheitsmomente aber auch!
Genau deshalb ist es meines erachtens nicht mehr so einfach, klare fronten zu definieren. Es gibt das falsche im richtigen, es gibt das richtige im falschen. Deshalb wird es auch schwer (bis unmöglich), einigermaßen kompromißlose (radikale) politische arbeit in gruppen voranzubringen. Genau deshalb sind damalige radikale ansätze in der platten gewalt geendet.

"Gesellschaftliches bewußtsein" ist selbstverständlich nichts "unveränderliches", aber es ist ideologie, die zunächst in uns allen drin ist! Und das empfinden von leid oder glück wird leider auch determiniert durch dieses ideologische/gesellschaftliche bewußtsein. Es ist meines erachtens leider unrealistisch, davon auszugehen, daß die menschen schon wissen, was gut ist für sie, wenn man sie nur läßt (kinder wie erwachsene). Die einen stecken fest in bewußtlosem unglück ("Wunschloses Unglück", hat peter handke gesagt), rationalisieren sich ihr leid auf grundlage von "pflicht" oder "tradition" oder "normalität", die andern stecken genauso fest in ihrem "glück" des suchthaften konsumierens. Das gilt leider auch für kinder, wenn auch dort die entfremdungsbedingten zerstörungen meist noch geringer sind.
Wer oder was könnte da für sich in anspruch nehmen, zu wissen, was für "die" menschen gut ist?? -

Mir ist ziemlich klar, daß du auch mit diesen überlegungen nicht viel anfangen können wirst, aber sie sind nun mal der grund, daß ich nicht (mehr) in solcher sicherheit mit begriffen hantieren kann (privilegiert, autonomie, bewußtsein, freiwilligkeit, abhängigkeit und andere).

Manches bei dir sind einfach nur unterstellungen, bei denen ich mich frag, von wem redest du? Du könntest dich schon etwas konkreter mit meinen inhaltlichen positionen auseinandersetzen, die ja auf A+C zu lesen sind. Da seh ich mich von dir dann kaum ernstgenommen.

Mondrian
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Mondrian.
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Aw: Stell das mal richtig 6 Jahre 3 Monate her #77

hi Mondrain,

ich muss leider abbrechen für ne Weile. Hab zynischer Weise grad damit zu tun zu verhindern,dass jemand total ins theoretisieren abgleitet, ausserdem steht noch besuch an du weisst ja da werde ich auch versuchen dass er bleibt. Die Chancen stehen gut. Dann muss ich noch arbeiten wie nix. Will dir aber deinen Spass lassen
dem System, faktisch in den Hintern zu kriechen, weil da, wo du bist kann KEINER hin von uns auch nicht. Nur eins noch:

wenn man sieht wie die Menschen verrecken braucht man keine Theorie über das Verhältnis von Sein und Bewusstsein, um sich einzumischen, sondern man braucht Mut, Herz und Plätze, wo sie erst mal hin können

Und dann weiter sehen aber die meisten Plätze, die die Leute kennen sind nix für sie
aus gutem Grunde, weil es Plätze sind, wo sie sowieso nur wieder reverwurstet zu werden glauben fürs alte system

und das stimmt ja auch

Tschau

www.buecherwaldhaus-greifswald.de
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von Pah.
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Aw: Stell das mal richtig 5 Jahre 7 Monate her #87

Allgemeiner hinweis:
Es gibt jetzt ein "Indianerkommune-Forum", in dem umfassend material zur geschichte der IK dokumentiert werden soll - aus dem blickwinkel von damaligen aktivistInnen. Den anfang macht eine stellungnahme von ulli R.:
www.boards-4you.de/wbb8/776/thread.php?t...248de46efd603db41131
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Stell das mal richtig 3 Jahre 10 Monate her #107

Es gibt jetzt auch Wortmeldungen von Markus, einem frühen IK-Mitglied, im Web. Hier: multigamie.de/pissida/
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